20 Klubs erhalten die Lizenz

Für die kommende Saison 2018/19 erteilt die Lizenzkommission der Swiss Football League (SFL) allen zehn Klubs der Raiffeisen Super League (RSL) in 1. Instanz die Spielberechtigung in der höchsten Liga. Auf Stufe der Brack.ch Challenge League (BCL) wir nur dem FC Chiasso die Lizenz vorerst verweigert. Zwei von vier Bewerbern aus der Promotion League erhalten die Spielberechtigung für die zweithöchste Liga.

Die Lizenzkommission der SFL beurteilte als erste Instanz im Lizenzierungsverfahren für die Saison 2018/19 die Dossiers von 23 Lizenzbewerbern: 19 Klubs aus der SFL (der FC Wohlen hatte schon früher entschieden, keinen Lizenzantrag zu stellen) sowie 4 Aufstiegsaspiranten aus der Promotion League. Sie prüfte die rechtlichen, infrastrukturellen, sportlichen, administrativen, finanziellen und sicherheitsspezifischen Kriterien der umfangreichen Dossiers.

Die Kommission erteilte schliesslich in 1. Instanz allen zehn Klubs der RSL die beantragte Lizenz für die nächste Saison. In der BCL erfüllten 8 von 9 Klubs die Anforderungen für die nächste Saison. Mit Neuchâtel Xamax FCS, dem Servette FC und dem FC Vaduz erhielten drei BCL-Klubs auch die Lizenz II, die für eine Teilnahme an der RSL-Meisterschaft notwendig ist.

Drei Klubs noch ohne Lizenz für 2018/19

Xamax steht seit Sonntag als Aufsteiger für die Raiffeisen Super League fest. Von den vier Kandidaten aus der Promotion League für den Aufstieg in die BCL erhielten der SC Kriens und Yverdon Sport FC die Lizenz III, die für die Teilnahme an der zweithöchsten Schweizer Liga berechtigt.

Ihre Dossiers nachbessern müssen hingegen der FC Chiasso (BCL), der SC Brühl und der FC Stade Nyonnais (beide Promotion League). Diese drei Klubs erhielten erstinstanzlich keine Spielberechtigung für die kommende Saison. Sie haben nun die Möglichkeit, innert fünf Tagen Rekurs einzulegen. Die Entscheide der 2. Instanz werden am Freitag, 18. Mai 2018 kommuniziert.

Artikelfoto: SFL